Samstag, 11. April 2015

kanada wir gehen Mode suchen und schwimmen

Außerdem besteht hier die Möglichkeit, eine Schifffahrt durch die vielen Inseln dort zu machen, das wird bestimmt schön. Auch wenn ich leider nicht herausfinden konnte, ob die Franklin Insel dort nach dem englischen Seefahrer und Entdecker John Franklin benannt ist, da müsste ich dann natürlich hin! Im Resort werden wir auch wieder in einer Suite wohnen, damit wir selber kochen können. Und es gibt dort einen großen Spielplatz, schließlich soll unser Sohn ja auch was davon haben. Tja, und dann geht es ja auch schon wieder zurück.

Ein wundervoller Tag neigt sich dem Ende zu, den wir – dem Wettergott sei Dank – bei herrlichem Wetter am Wasser verbracht haben. Das angekündigte Gewitter ist gerade in vollem Gange und hat uns die Rückfahrt ein wenig erschwert, aber wir sind wohlbehalten im Hotel zurück und froh, die Tour gen Süden in Angriff genommen zu haben.

Am späten Vormittag ging es also los Richtung Eriesee wie in der Eifel , und bald waren die Straßen bereits so leer, dass es sich angenehm fahren ließ. Johannes schlummerte planmäßig ein, zur besten Mittagszeit erreichten wir Port Dover. Ein kleiner Badeort, der im Reiseführer zurecht als “charmant” bezeichnet wird. Trotz Nachsaison war am Strand noch eine Menge los, man mag sich gar nicht vorstellen, wie viele Menschen die Anna Scholz Mode übergröße mochten sich hier zur besten Ferienzeit tummeln.

Erst einmal kehrten wir jedoch im Strandrestaurant ein und aßen dort Fisch aus dem See, auf den wir von unserem Tisch aus einen perfekten Ausblick hatten. Für Johannes gab es immerhin noch Makkaroni mit Butter – die kanadische Kinderkarte enhält sonst eher Burger oder gegrillten Käse, was momentan noch keine Begeisterung auslöst.

Badesachen hatten wir mitten im September natürlich nicht mitgenommen. Wer konnte auch ahnen, dass diese Pissbrühe so warm ist? Siegfried lief aber gleich los und kaufte Johannes Schaufel und Eimer, damit er im Sand buddeln konnte. Sonst ist Johannes ja eher wasser- und insbesondere kältescheu, aber auf einmal lief er freudig in den See hinein. Der ist so flach, dass selbst Johannes noch lange Zeit stehen kann, was dann auch die Wassertemperatur erklärt.

Kurzerhand also nochmal zurück zum Isolde Roth bikini Shop und eine Badehose für mich, ein Handtuch und einen Schwimmreifen gekauft. Richtig schwimmen gehen wollte Johannes dann aber doch nicht, der Schwimmreifen wurde aber genutzt, um Matsch darin zu stapeln, immerhin.

Später fuhren wir noch weiter am See entlang, dort befinden sich zwei kleine Provinzparks. Der Long Point Provincial Park war zu dieser Jahreszeit bereits ziemlich verlassen, und so hatten wir bei perfektem Wetter den ellenlangen Sandstrand fast für uns alleine! Einfach herrlich war es dort, total entspannend. Johannes konnte nochmal im Sand spielen, natürlich mit “Opa Siegefried” an seiner Seite, Matze und ich spazierten am Strand entlang, und Annette saß entspannt im Schatten der Bäume und genoss den Blick auf den See.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.